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Partnerschaft beschlossen: Stiftung "Erinnern Ermöglichen" Düsseldorf und Haus der FrauenGeschichte arbeiten zusammen.

 
 

Im Rahmen einer neuen Partnerschaft wird die Stiftung "Erinnern Ermöglichen" auch Studienfahrten fördern, die über das Haus der FrauenGeschichte Bonn zu Gedenkstätten ehemaliger Vernichtungslager organisiert werden. Dies erklärte Dr. Claudius Rosenthal, Düsseldorf, stellv. Vorsitzender der Stiftung bei einem Treffen mit Professorin Dr. Annette Kuhn in Bonn.

Das Haus der FrauenGeschichte kann ab 2013 Schul- und Studierendengruppen darin unterstützen, frauengeschichtliche Aspekte im Kontext mit der Verfolgung insbesondere jüdischer Mitbürgerinnen unter der Nazi-Diktatur stärker in den Blick zu nehmen.

Die damit verbundenen Kosten können bei Bewilligung einer Studienfahrt nach Auschwitz von der Stiftung "Erinnern Ermöglichen" übernommen werden. Einzelheiten dazu sind in einem Merkblatt "Förderung von Studienfahrten" über www.erinnern-ermoeglichen.de abrufbar, ebenso ein Antragsformular.

Förderungsfähig sind Studienfahrten von Schülerinnen- und Schüler-Gruppen sowie Gruppen von Studierenden im Alter bis 30 Jahren. Das Haus der FrauenGeschichte bietet eine Vorbereitung auf die Studienfahrt sowie eine Unterstützung bei der anschließenden Dokumentation an. In diesem Fall ist der Antrag auf Förderung der Studienfahrt im Haus der FrauenGeschichte einzureichen.

Dr. Claudius Rosenthal bei der Besichtigung der HdFG-Dauerausstellung mit Professorin Dr. Annette Foto: Der stellv. Vorsitzende der Stiftung "Erinnern Ermöglichen" Dr. Claudius Rosenthal , auf unserem Foto links bei der Besichtigung der Dauerausstellung mit Professorin Dr. Annette Kuhn, vereinbarte mit dem Haus der FrauenGeschichte eine Partnerschaft.