Haus der FrauenGeschichte

4. Oktober 2014

Bethel in der NS-Zeit - Die verschwiegene Geschichte

Am Sonntag, den 19.10.2014 um 11.30 Uhr liest Dr. Barbara Degen aus ihrem neuen Buch im Haus der FrauenGeschichte, Wolfstr. 41, 53111 Bonn

Das Buch beschäftigt sich mit den Widersprüchen zwischen Anpassungsstrategien und der Auflehnung durch Hilfe und Menschlichkeit.

Es ist ein Buch, das wehtut, weil es an die Kernfragen des Nationalsozialismus rührt: Wieso starben so viele Kinder in den von Bodelschwingh'schen Anstalten bei Bielefeld, mussten Pfleglinge und Patientinnen Hunger leiden? Warum wurde diese Geschichte bis heute nicht aufgearbeitet?

Die Anstalt hatte sich seit ihrem Bestehen den Grundsätzen von Liebe, Fürsorge, Barmherzigkeit und Mütterlichkeit verpflichtet gefühlt. In der NS-Zeit wurden diese christlichen Grundwerte in ihr Gegenteil verkehrt, die Mütterlichkeit der pflegenden Frauen "enteignet". Auch die Hierarchie zwischen den Geschlechtern spielte dabei eine nicht unerhebliche Rolle.

Der alltägliche Widerstand gegen diese Unmenschlichkeit, insbesondere durch die Mütter der Kinder und die Diakonissen, verhinderte, dass nicht noch mehr Opfer zu beklagen sind und dass die Anstalt überleben konnte.

Lesung mit anschließender Diskussion
Eintritt: 7 €, erm. 5 €
Mitglieder des Fördervereins Baustein FrauenGeschichte e.V. haben freien Eintritt.
Anmeldung erbeten unter 0228-98 143 689

Veranstaltungskalender des HdFG

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HdFG Haus der FrauenGeschichte
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Tel.: +49 (0)228-98 143 689

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Öffnungszeiten: Mittwochs, 10.00 bis 15.00 Uhr
Führungen: Mittwochs, um 11:00 Uhr, sowie am letzten Samstag des Monats, 15.00 Uhr, oder nach Vereinbarung. An Führungssamstagen hat das Haus von von 13:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

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