Logo des Hauses der FrauenGeschichte
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19 Frauen, die in Bonn ihre Spuren hinterlassen haben

Titelillustration zur Broschüre Bonner Frauenorte
Foto: HdFG
Titelillustration zur Broschüre Bonner Frauenorte
Foto: HdFG

Das Haus der FrauenGeschichte Bonn hat mit Unterstützung der Gleichstellungsstelle der Stadt Bonn den zweiten Teil der „Bonner Frauen(orte)“ veröffentlicht. Die Broschüre beinhaltet 19 Porträts von Frauen aus Geschichte und Gegenwart und zeichnet ihre Lebenswege und ihr Wirken in Bonn nach. Zu entdecken gibt es bekannte und weniger bekannte weibliche Biografien, darunter sind adlige Frauen, Politikerinnen und Aktivistinnen, Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen sowie Frauen, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden.

Die Porträts sind nicht chronologisch, sondern alphabetisch geordnet. Die zeitlichen Sprünge machen deutlich, dass es bis heute Gemeinsamkeiten im Kampf der Frauen um ihre Rechte gibt. Vorgestellt werden: Katharina Brandis, Eva de Maizière, Barbara Degen, die Bonner Blaustrümpfen, Eva Glees, Petra Kelly, Irmgard Keun, Margie Kinsky, Sybille Mertens-Schaaffhausen, Elly Ney, Marianne Pitzen, Annemarie Schimmel, Heide Schütz, Bernhardine Sinthern, Maria Gräfin von Linden, Agnes von Mansfeld-Eisleben, Else Waldmann und die preußische Prinzessin Viktoria Zoubkof. Die Neubürgerin Ramata Zerbo und ihre Tochter Assita, die aus Burkina Faso nach Bonn gekommen sind und von Ihren Erfahrungen in der neuen Heimat berichten, schließen den Band ab.

Bereits vor zwei Jahren erschien der erste Band „Bonner Frauen(orte) – von Adelheidis bis Witwe Zuntz“, in dem 26 Frauen porträtiert sind, die in Bonn ihre Spuren hinterlassen haben. Die beiden Bände machen sichtbar wie vielfältig Frauen die Bonner Stadtgeschichte mitgeschrieben haben und bis heute aktiv mitgestalten.

So erhalten Sie die Broschüre

Die Broschüre ist zurzeit leider vergriffen. Gerne können Sie die beiden Bände in unserer Präsenzbibliothek einsehen. Hier finden Sie unsere Öfnungszeiten.