Pionierinnen des Medizinstudiums

Vortrag mit Cornelia Wegemund (HdFG)

Porträt Hermine Heusler-Edenhuizen

Kleinere Gehirne, mangelnde Körper- und Nervenkraft, Gefährdung der Gebärfähigkeit – solche argumentativen Geschütze wurden in Deutschland im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gegen das Medizinstudium von Frauen aufgefahren. Auch die Frauenbewegung brauchte eine gewisse Zeit, bis sie gleiche Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten für Frauen in ihren Forderungskatalog mit aufnahm. Sie engagierte sich zunächst für „weibliche Ärzte für weibliche Patienten“ zum Schutze von Ehre und Schamgefühl.

In ihrem Vortrag beleuchtet Cornelia Wegemund (Haus der FrauenGeschichte), wie steinig sich der Weg zur Gleichberechtigung in der medizinischen Ausbildung und im Beruf für Frauen im deutschen Kaiserreich, in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus gestaltete. Darüber hinaus werden Protagonistinnen vorgestellt, die die ersten Erfolge auf diesem Weg unter großem Einsatz und trotz herber Rückschläge erstritten.

Wo und Wann?

Datum und Uhrzeit:

Donnerstag, 26. März 2020, 18:30 h

Veranstaltungsort:

Haus der FrauenGeschichte
Wolfstraße 41, 53111 Bonn

Reservierung:

Per E-Mail ans HdFG

Eintritt:

Der Eintritt ist frei.